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Patientenverfügung - Betreuungsverfügung - Vorsorgevollmacht

Mit Wirkung zum 1. September 2009 hat der Gesetzgeber die Patientenverfügung erstmals geregelt. Danach soll das Selbstbestimmungsrecht gewahrt bleiben, auch wenn die Entscheidungsfähigkeit des Betroffenen z.B. durch einen Unfall nicht mehr gegeben ist. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Wünsche und Vorstellungen, aber auch für den Fall einer notwendigen Betreuung (Betreuungsverfügung) oder eine Person des Vertrauens (Vorsorgevollmacht) dokumentiert werden.

Die Patientenverfügung, die Vorsorgevollmacht und die Betreuungsverfügung sind bindend und sollten den genannten Personen bekannt sein, um die Entscheidungen des Betroffenen sicherzustellen.

Wir empfehlen, die verfasste Patientenverfügung alle 2 Jahre zu prüfen und bei Gegebenheit entsprechend anzupassen.

Gern können Sie folgende Musterschreiben für die Festlegung Ihrer persönlichen Entscheidungen verwenden oder an Ihre Verwandtschaft weitergeben.
 

1. Patientenverfügung

-> der Patient legt selber fest, wie er behandelt werden möchte

 

2. Betreuungsverfügung1

-> der Patient gibt dem Gericht vor, wer zum Betreuer bestellt werden soll, wenn eine Betreuung notwendig wird

 

3. Vorsorgevollmacht2

-> der Patient bestimmt eine Person, die sofort für ihn entscheiden kann

 

1 und 2 Vorsorgebevollmächtigter und Betreuer sind sich rechtlich vollkommen gleich gestellt. Für eine umfassende Vorsorge ist zu empfehlen, neben der Patientenverfügung auch eine Vorsorgevollmacht und eine Betreuungsverfügung zu erstellen.

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Linktipps

Patientenverfügung

- Onlinebroschüre des Bundesministeriums der Justiz

Bundesärztekammer

- weitere Informationen direkt von der Bundesärztekammer