Kieferorthopädische Behandlungen

Fehlbildungen der Kiefer oder schief stehende Zähne verursachen häufig erhebliche Funktionsstörungen im Bereich des Gebisse oder der Kiefer.
 

Eine rechtzeitige kieferorthopädische Behandlung garantiert den besten Heilerfolg.

Gut, dass die TBK in vielen Fällen die anfallenden Kosten trägt. Hierfür müssen jedoch bestimmte medizinische Voraussetzungen erfüllt sein. Außerdem sieht der Gesetzgeber generell eine Eigenbeteiligung des Versicherten während der Behandlungszeit vor.
 

Löst viele Probleme: frühzeitige und regelmäßige Behandlung

Durch kieferorthopädische Behandlung werden vererbte oder durch äußere Einflüsse verursachte Zahn und Kieferfehlstellungen korrigiert. Beeinträchtigungen beim Beißen, Kauen, Sprechen oder Atmen können dadurch verhindert oder beseitigt werden. Die Konsequenz: Das Gebiss wird funktionstüchtiger. Zahn- und Zahnfleischerkrankungen wie Karies und Parodontose wird sinnvoll vorgebeugt.
 
Das bekannteste Hilfsmittel vor allem für Kinder und Jugendliche ist die Zahnspange. Sie verursacht einen mechanischen Reiz (Druck und Zug) auf die Zähne und die Kieferknochen, der bei regelmäßiger Anwendung eine biologische Korrektur der Mundregion bewirkt. Eine solche Korrektur dauert in der Regel ungefähr vier Jahre.
 
Neben diesen herausnehmbaren Zahnspangen werden in der modernen Kieferorthopädie vermehrt festsitzende Geräte (Multiband/-bracket) verwendet.


Erfolg zahlt sich aus: die Kostenübernahme.

Behandlung bei Kindern und Jugendlichen

Kieferorthopädische Behandlungen sollten idealerweise durchgeführt werden, solange sich der Patient noch in der Wachstumsphase befindet. Deshalb trägt die TBK in jedem Fall anfangs 80 Prozent der Kosten einer solchen Behandlung, wenn der Versicherte bei Beginn der Behandlung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Ist mehr als ein Kind zur gleichen Zeit in Behandlung, übernehmen wir für jedes weitere Kind sogar 90 Prozent. Die mit der Behandlung verbundenen Begleitleistungen, wie konservierend-chirurgische Arbeiten oder Röntgenuntersuchungen, werden voll übernommen.

Behandlung bei Erwachsenen

Ist bei Beginn der Behandlung das 18. Lebensjahr bereits vollendet, erfolgt eine Kostenbeteiligung in diesem Umfang nur in medizinisch begründeten Ausnahmefällen. Gern beantworten wir hierzu Ihre Fragen.

Das "Sachleistungsprinzip"

Versicherte zahlen anfangs ihren vorläufigen Eigenanteil (20 bzw. 10 Prozent) direkt an ihren Zahnarzt. Die Restkosten, den TBK-Zuschuss, rechnet der Zahnarzt automatisch mit uns ab.
 
Diese kundenfreundliche Regelung bedeutet, dass die Versicherten nicht für die gesamten Kosten bei ihrem Zahnarzt in Vorleistung treten müssen.

Bei erfolgreichem Abschluss: Ihre TBK zahlt 100 Prozent

Wird die kieferorthopädische Behandlung im Sinne des zahnärztlichen Behandlungsplans erfolgreich abgeschlossen, übernimmt die TBK zusätzlich auch den Eigenanteil des Versicherten - und damit die gesamten Kosten für die Behandlung. Hierzu genügt die schriftliche Bestätigung des Zahnarztes. Ein Eigenanteil verbleibt Ihnen also nur dann, wenn die Behandlung vor dem medizinisch erforderlichen Abschluss abgebrochen wird.

TBK-Tipps für den Behandlungserfolg.

Allgemein gilt: Je gewissenhafter die Mitarbeit des Patienten, desto effektiver ist die Behandlung. Gerade Eltern sollten daher ihre Kinder in sinnvoller Weise unterstützen und motivieren, die Anordnungen des Kieferorthopäden zu befolgen. Der erfolgreiche Abschluss der Behandlung lohnt schließlich gleich in doppelter Hinsicht.

Seite weiterempfehlen

Ihre Ansprechpartner

beantworten gern Ihre Fragen.

Frau Christina Hermann
0361 / 652-1311
christina.hermann@bkk-thev.de